Auf die Frage wie es mir geht, kann ich nur sagen beschi... wäre geprahlt!
Mein Körper ist müde und mein Kopf noch mehr.
Wie konnte es zu einem DNF kommen?
Gestern bin ich in einer Staffel beim Darmstädter Heinerman gestartet. Geschwommen ist der super Schwimmer Yannick Lebherz, radgefahren bin ich und gelaufen Sebastian Dehmer. Wir konnten einen Sieg einfahren.
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Hier die Programmankündigung der Sportarena von Rheinmaintv:
Reinmaintv spricht mit dem Top-Teilnehmer Frank Vytrisal aus Darmstadt
(3. Platz beim Ironman Frankfurt 2007), sowie dem Ironman-Veranstalter
Kurt Denk und Hobbyathleten Marco Diehl.
Samstag, 20:00 Uhr & Sonntag, 18:00 + 22:00 Uhr mit Thorsten Siegmund
Vor gut einer Woche war ich ziemlich niedergeschmettert. Zu meiner leichten Erkältung kam noch ein technischer Defekt an meiner Rennmaschine. Da die Sattelstütze nicht mehr richtig fest war musste ich mein Rad wechseln. Ein wechseln des rades so kurz vor einem Wettkampf ist der Leistung meist nicht zuträglich.
Ohne große Zeitverluste konnte ich zwei Räder testen, vielen Dank an mein Teamleiter von [Projekt-Triathlon] und an meinen Mechaniker Martin, der einige Nachtschichten eingelegt hat.
Wie es in allen Lehrbüchern geschrieben ist, ist das Immunsystem eines Leistungssportlers in den harten Trainingsphasen besonders empfindlich. Diese Erfahrung musste ich leider mal wieder machen.
Meine Familie (Katrin und Lisa) waren schon ein paar Tage zuvor erkältet, dazu gesellte sich mein Training im "roten Drehzahlbereich" und schon war ich am Donnerstag mit einem "kratzen im Hals" aufgewacht.
Gemeinsam mit meinen Partnern im Biest-Athleten Team Nicole Leder und Chris McCormack haben wir italienisch, asiatisch und österreichisch gekocht. Mit dabei war neben dem Biestmilch´s SEVEN Team auch ein Fernsehteam des hessischen Rundfunks.
Es hat allen prima geschmeckt, die Stimmung war ungezwungen, und wir haben gezeigt, dass Triathleten hervorragend kochen und gut vor allen Dingen gut essen können!
In den folgenden drei Wochen beginnt die PEAK-Phase. Diese ist sehr Wettkampfspezifisch. In der kommenden Woche werde ich zudem noch einmal sehr umfangreich und Wettkampfspezifisch trainieren, dies ist somit die härteste Woche im gesamten Trainingsjahr, danach geht es mit den Umfängen langsam runter.
Konkret heißt das bei mir: knapp 30 Stunden Training, zwei Belastungen per Rad, eine Belastung im Laufen und eine im Schwimmen. Dazu kommt noch eine ruhige Ausfahrt über 6 Stunden!
Für den Ironman 70.3 in Rapperswil habe ich mich gut ausgeruht und meine sonst übliche "Sonntagsbelastung" ausfallen lassen. Meine letzte Belastung am Dienstag vor dem Rennen ging zwar gründlich in die "Hose". Geplant waren 20 min. mit 340 Watt. Ich musste das Training abbrechen, da ich mich sehr schlecht gefühlt habe. Meine befürchtung war, dass ich krank werde. Dies ist immer ein kritischer Zeitpunkt, wenn der Körper auf Erholung schaltet, ist er besonders anfällig für Infekte.
Am Wochenende haben Nicole und ich ein Trainingswochenende mit Mitarbeitern der Helaba durchgeführt. Den Samstag begannen wir mit einem "gemütlichen" Frühstück im Schwarz Weiß Cafe, danach ging es 80 km durch den vorderen Odenwald. Abgerundet wurde der Tag mit einem 40 minütigen Koppellauf. Am Sonntag wurde die Wettkampfstrecken "inspiziert" und die angestrebte Intensität erfühlt.